SYSTEM-ÄNDERUNGEN UND IHRE AUSWIRKUNG

SYMPTOM
Sie tragen eine lange Historie erfolgreicher Anpassungen. Gleichzeitig sind Daten und Informationen häufig nicht durchgängig verknüpft. Die Datenqualität ist nicht konsistent oder veraltet. Zentrale Elemente wie eine klare funktionale oder logische Architektur fehlen oder sind nur teilweise vorhanden.
Die Nachverfolgbarkeit von Stakeholder-Anforderungen – intern wie extern – bis zur Komponente oder zur Codezeile ist nicht gegeben oder nur in einzelnen Bereichen vorhanden. Änderungen an einer Stelle des Systems können dadurch unerwartete, unerwünschte und schwerwiegende Auswirkungen an anderer Stelle haben.
Warum sieht eine Motorhalterung genau so aus, wie sie ist? Welchen Einfluss hatten Anforderungen an Laufruhe auf Form, Befestigung, Position oder Material? Welche Anforderungen stammen aus Crashtests, welche aus Fertigung oder Service?
Die Änderung einer Komponente, beispielsweise zur Kostenreduzierung, wird damit zum Risiko und erfordert aufwendige sowie komplexe Analysen, um Auswirkungen überhaupt einschätzen zu können. Selbst kleine Änderungen können große Probleme verursachen. Die notwendige Problemlösung erhöht die technische Schuld und erschwert eine effiziente, kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems erheblich.
Solution
Im Fokus stehen Produktentwicklung & Architektur, Systems Engineering sowie strategisches Produkt- und Technologiemanagement, ergänzt durch Requirements- und Systems-Engineering-Trainings.
Zentrale Grundlage ist der Aufbau konsistenter Systems-Engineering-Artefakte: funktionale, logische und physische Architekturen, die sich nahtlos in die Produktlinienarchitektur sowie in Disziplin- und Domänenarchitekturen (Software, Hardware, Mechanik) einfügen. Die Anbindung an bestehende Implementierungen (eBOM, mBOM, sBOM) wird sichergestellt. Anforderungen werden durchgängig vom Bedarf bis zur Komponentenanforderung geführt und direkt mit den Architekturen verknüpft.
Diese Struktur wird in die bestehende Prozesslandschaft integriert und dort verbindlich verankert. Parallel dazu wird eine konsistente Toollandschaft aufgebaut, in der alle Schritte abgebildet sind. Entwicklungen wie Maschinenlesbarkeit, KI-Anwendungen und Cloud-Technologien werden dabei berücksichtigt.
Ziel ist eine durchgängige End-to-End-Verknüpfung von Daten und Informationen in einer menschen- und maschinenlesbaren Form sowie ein diszipliniertes und agiles Änderungsmanagement.
Ergebnis: Von den Stakeholder-Anforderungen bis zur Komponente oder Codezeile sind alle Entscheidungen und Entwicklungsschritte durchgängig transparent, nachvollziehbar und als belastbare Grundlage für digitale Zwillinge verfügbar.
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